Warum?

Wie konnte das passieren? Warum uns? Woher kam es?

Am 04.10.08 waren wir mit unserem zweiten Wurf vopn Polaris, geboren am 11.07.08, zur zweiten Impfung gegen Katzenschnupfen- und seuche. Die Kleinen waren gesund, topfit und munter.

Am 08.10.08 zeigten die Kleinen erste Symptome wie Erbrechen, Durchfall, schwankende Temperatur, Fressunlust, stumpfes Fell und allgemeines Unwohlsein, die Symptome waren mal schwächer, mal stärker ausgeprägt.

Am 11.10.08 ist Favola innerhalb von Stunden in sich zusammengefallen und innerhalb weniger Stunden verstorben. Eine Leukozählung ergab noch 50 Leukos pro ME. Sie hatte keine Chance.

Die restlichen Minis wurden stationär aufgenommen, da sie konstant die gleichen Symptome zeigten und sich keine Verbesserung erkennen ließ. Am 18.10.08 ist Sogno in den frühen Morgenstunden verstorben, nachdem seine Leukos trotz intensiver Behandlung von über 5000 auf 3500 und dann weiter gefallen sind.

Am 18.10.08 haben wir Carina erlösen lassen, nachdem ihre Leukos zwischenzeitlich auf über 1200 gestiegen waren, da sie nur noch 350 leukos hatte und ihr Lebenswille gebrochen war.

Am 19.10.08 mussten wir auch Angelo erlösen lassen, er hatte immer die stabilsten Leukowerte, da auch er aufgegeben hatte und sein Lebenswille gebrochen war. Somit war unser ganzer zweiter Wurf innerhalb von einer Woche durch eine heimtückische Krankheit, gegen die wir die Kleinen durch Impfungen schützen wollten, dahingerafft worden.

Zusätzlich zu diesem unsäglichen Schmerz und Leid sind auch noch zwei Tiere aus unserem ersten Wurf angesteckt worden. Am 18.10.08 mussten wir Astro mit 950 Leukos und Gioia mit 1050 Leukos in die Tierklinik einliefern, wo sie intensivst behandelt wurden. Bei beiden standen die Überlebenschancen ziemlich schlecht, aber am 24.10.08 zeigte sich ein Streif am Horizont, als bei beiden die Leukos deutlich angestiegen waren. Die Chancen, dass wir sie wiederbekommen, wurden von den Ärzten als vorsichtig optimistisch eingeschätzt.

Am 26.10.08 durften wir Astro und Gioia aus der Klinik nach Hause holen. Beide sind total abgemagert und haben sichtlich unter der Krankheit gelitten. Hier wird viel Aufbauarbeit auf uns zukommen, bis aus den beiden wieder ansehliche und muntere Kätzchen geworden sind. Man kann bei beiden die Rippen und das Rückrat durchs Fell stechen sehen.

Vom PEI (Paul Ehrlich Institut) haben wir eine erste Reaktion auf unsere Mail bekommen, mit der Bitte um weitere Daten. Wir werden an dieser Stelle über unsere weitere Vorgehensweise und über neue Erkenntnisse berichten. Vom Hersteller des Impfstoffes haben wir auch eine Reaktion erhalten, deren Tenor auf eine bedauerliche aber vorkommende Erkrankung hinwies. Da die Antwort mehr Anlass zu Fragen lieferte, als dass sie Antworten gegeben hat, haben wir dem Impfstoffhersteller unsere Fragen gestellt, eine Antwort ist bis zum heute jedoch nicht bei uns eingegangen.

Erfreulicherweise geht es bei Astro und Gioia weiter bergauf, sie nehmen zu und sind stabil. Man sieht Ihnen die Folgen der schweren Erkrankung aber noch sehr deutlich an.

Leider antwortet Virbac nicht mehr auf unsere Anfragen, seitens des PEI haben wir auch nichts mehr gehört.

Über dieses Verhalten mag sich jeder Leser seine eigene Meinung bilden.

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